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Warum müssen sie sich verstecken?
Donnerstag 01 Januar 2009

Barnabas Fund ergreift Initiative zur Abschaffung des islamischen Apostasiegesetzes

Der Islam ist eine Einbahnstraße. Man kann sich zum Islam hin bekehren aber nicht von ihm weg. Alle islamischen Lehrmeinungen über die Schari'a, das islamische Gesetz, sind sich darüber einig und sehen die Todenstrafe für einen erwachsenen männlichen Muslim vor, der sich entscheidet, den Islam zu verlassen. Die meisten fordern die Todesstrafe auch für weibliche Abtrünnige. Dieses Gesetz wurde zwar schon vor Jahrhunderten von islamischen Rechtsgelehrten erlassen, doch stehen selbst heute noch die meisten muslimischen Leiter und viele Laien dazu.

Das Todesurteil wird in der Praxis nicht oft verhängt, aber die bloße Existenz dieses "Abtrünnigengesetzes", das zum Allgemeinwissen unter Muslimen gehört, erzeugt starke Feindseligkeit gegen Renegaten aus den Reihen der Familie, Nachbarschaft, religiösen oder politischen Führern, von Polizei und Rechtsorganen. Daher müssen Menschen, die den Islam verlassen, immer mit Verfolgung und Gewalt rechnen. Sie können wegen Apostasie oder unter einem Vorwand verhaftet werden. Oft werden sie von ihren eigenen Verwandten angegriffen, geschlagen oder sogar getötet. Ihre Angreifer dagegen gehen in der Regel straffrei aus.

Die Schari'a sieht eine ganze Reihe weiterer Strafen für den Abfall vom Glauben vor, wozu der Verlust von Ehepartner und Kindern, Eigentum und Recht auf Erbschaft gehört. Diese werden in vielen muslimischen Ländern heute noch umgesetzt.

So nimmt es nicht wunder, dass viele, die sich vom Islam zum Christentum bekehren, ihren neuen Glauben geheim halten. Aber warum müssen sie das tun? Der Islam propagiert aktiv die Bekehrung der Anänger anderer Religinen zum Islam, und ist dabei selber die einzige Weltreligion, die das Todesurteil für Menschen vorsieht, die sich von ihm abkehren.

Das muslimische Apostasiegesetz steht im direkten Widerspruch zum Artikel 18 der "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte", die im Dezember vor 60 Jahren von den Vereinten Nationen angenommen wurde. Diser Artikel sagt sehr deutlich: "Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln ..."

Es muss nicht so bleiben

Es gibt mutige Muslime, die für eine Abschaffung dieses Gesetzes plädieren. Manche sagen, es gebe keine klare Aussage im Koran, dass der Abfall vom Glauben in diesem Leben mit dem Tod bestraft werden müsse. Andere bezweifeln, dass die Überlieferungen von Mohammeds Reaktionen Abtrünnigen gegenüber echt seien. Wieder andere sagen, dass die Abtrünnigen, die in der Frühzeit des Islam hingerichtet wurden, nicht wegen ihres Abfalls vom Glauben, sondern wegen Aufruhrs gegen den islamischen Staat verurteilt wurden.

Um diese Stimmen zu unterstützen, ruft der Barnabas Fund zu einer neuen Initiative, deren Ziel die Abschaffung des muslimischen Apostasiegesetzes ist. Dr Patrick Sookhdeo, der Direktor, sagt:  „Obwohl nur muslimische Führer diese Änderung durchsetzen können, können wir als Christen in dem Prozess mithelfen, indem wir unsere Stimmen für Glaubens- und Religionsfreiheit erheben und andere ermutigen, ebenso zu handeln. Wir bitten Sie, uns in unseren Bemühungen und Gebeten zu unterstützen, damit es zu einer Besserung der Lage derer kommen kann, die ihren muslimischen Glauben verlassen wollen, so dass sie keiner Strafe mehr ausgesetzt sind, sondern frei und furchtlos ihren neuen Überzeugungen folgen können.

Was ist zu tun?

Wenn Sie unsere Unterschriftenaktion unterstützen möchten, gehen Sie zu unserer online Unterschriftenliste. Die Liste kann man hier herunterladen und ausdrucken, so dass Sie sie zu Ihrer Gemeinde mitnehmen können und Ihre Freunde ermutigen, auch zu unterschreiben.

Noch wichtiger ist Fürbitte: Beten Sie, dass dieses Abrtrünnigengesetz, seine Macht über Muslime in der ganzen Welt verliert. dass es als falsch erkannt und abgelehnt wird, und dass Muslime die Freiheit bekommen ohne Gefahr und Furcht einen Glauben zu wählen.

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