veröffentlicht am: Freitag 03 Juli 2009
Säureangriff entstellt 11 Christen. 600 Muslime überfielen ihr Dorf mit Brandbomben, zerstörten mindestens 117 Häuser. Polizei wieder untätig.
Projekt(e): 41-829
Land: Pakistan
In der Wohnung in obigem Photo wurde die Tür eingetreten und die Wände mit islamischen Parolen beschmiert.
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Am Dienstag, 30. Juni, griffen etwa 600 Muslime mit Bezinbomben mindestens 117 Häuser von Christen in Bahmani Walla, einem Dorf im Punjab, Pakistan, an. Die 117 Häuser wurden verwüstet und 48 Anwesen erlitten Brandschäden. Wasserpumpen wurden sabotiert und Christen, die am nächsten Tag zurückehrten, fanden, dass sie auch keinen Strom mehr hatten.
Die Gewalttätigkeiten wurden offensichtlich durch einen Vorfall am Montag Abend hervorgerufen, als ein Christ auf einem Traktor einen Muslim auf einem Motorrad überholen wollte. Der Motorradfahrer ließ das nicht zu und es kam zum Streit. Berichte über den Vorfall wurden zusammen mit Gerüchten über Angriffe auf den Islam verbreitet. In den nächsten paar Stunden kam eine Menge von etwa 600 Muslimen in Bahmani Walla zusammen und begann, die Christen dort anzugreifen.
Fahrzeuge, die Christen gehörten wurden angezündet oder gestohlen. Auch Bargled und Schmuck wurde entwendet. Am nächsten Tag wurden viele der christlichen Geschäfte in Bahmani Walla boykottiert.
Verwüstungen durch die muslimischen Angreifer an Häusern von Christen.
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Noch schlimmer ist, dass Christen mit Säure bespritzt wurden, als sie flohen. Mindestens neun Frauen und vier Kinder wurden dabei verletzt.
Pakistanische Muslime sind sehr empfindlich, wenn es um Blasphemie geht, aber das Blasphemiegesetz sieht keine Strafe für falsche Anklagen vor, obwohl auf Schändung des Namens Mohammeds die Todesstrafe steht.
Viele Christen brauchen nun Unterkünfte bis ihre Häuser wieder bewohnbar werden. Manche erhalten bereits Herberge durch Projekte, die wir unterstützen, aber es gibt nicht genügend Platz für alle, die jetzt Hilfe brauchen.
Dr. Patrick Sookhdeo, der internationale Direktor des Barnabas Fund, sagt: „Bitte beten Sie für unsere christlichen Geschwister in Bahmani Walla die bei diesem hässlichen Angriff zu Schaden gekommen sind. Beten Sie, dass die Behörden genaue NAchforschungen anstellen und die Übeltäter zur Rechenschaft gezogen werden. Und wenn Sie es können, helfen Sie bitte den Opfern in ihren dringenden praktischen Nöten durch ihre Gaben.”
Christliche Einwohner von Bahmani Walla |
„Der König wird antworten und zu ihnen sagen: 'Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.'” (Matthäus 25,40, Luther)
Wenn Sie mit einer Gabe helfen möchten, diese gewaltsame Vertreibung etwas weniger schlimm zu machen, klicken Sie bitte auf den Link, um über unseren sicheren Server online zu spenden (Bitte geben Sie die Projektnummer 41-829 an).
Wenn Sie lieber anrufen, wählen Sie: 0800 587 4006 innerhalb Großbritanniens oder +44 1672 565031 von außerhalb Großbritanniens. (Bitte nennen Sie die Projektnummer 41-829).
Wenn Sie einen Scheck per Post schicken möchten, klicken Sie auf diesen Link um zu den Adressen der Barnabasbüros zu gelangen. (Bitte nennen Sie die Projektnummer 41-829).
- Dass diese Angriffe die öffentliche Aufmerksamkeit auf Christenverfolungen in Pakistan lenkt und örtliche wie nationale Behörden zum Handeln bringt, um Gerechtigkeit zu schaffen.
- Dass die Vertriebenen Trost bei anderen Christen finden, die sie aufnehmen und dass sie sich gegenseitig dadurch ermutigen, dass sie zueinander stehen.
- Dass die, die Säureverletzungen davon getragen haben, Vertrauen und Gesundheit wieder erlangen.

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