veröffentlicht am: Mittwoch 20 Mai 2009
Christliche Familien flüchten vor Gewalt in Pakistan: Können Sie helfen?
Land: Pakistan
Laut Schätzungen von Hilfsorganisationen mussten 1,5 Millionen Menschen in Swat, in der Grenzprovinz Nordwest in Pakistan, wegen der Kämpfe zwischen Taliban und dem pakistanischen Militär ihre Heimat verlassen. Die meisten der Menschen, die aus Swat flohen, leben in Behelfsunterkünften, und die Zahl der Familien, die in diese notdürftigen Lager strömen, nimmt täglich zu. Zu den Flüchtlingen gehören die Christen des Swat Tals, die besondere Unterstützung brauchen wegen der Benachteiligungen, die sie in ihrem Alltag und selbst jetzt als Flüchtlinge noch hinnehmen müssen.
Einige der Familien mussten zu Fuß aus ihrem Tal fliehen, da sie kein Geld für andere Transportmittel hatten. Auch konnten sie keine Lebensmittelvorräte besorgen, bevor sie das vom Krieg verwüstete Gebiet verließen. Pakistanische Christen sind oft arme Tagelöhner und daher umso verwundbarer bei Massenfluchten, da Preise für Transport und Lebensgüter drastisch steigen.
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Eine vertriebene christliche Familie aus Swat, die wegen der Kämpfe zwischen Taliban und paktista-nischem Militär aus ihrer Heimat fliehen musste. |
Die christlichen Gemeinden vor Ort sind wirtschaftlich und sozial schlecht gestellt und werden oft benachteiligt. In manchen Gegenden verboten staatliche Hilfskräfte Christen und Mitgliedern anderer religiöser Minderheiten, Zelte aufzustellen oder gemeinsam mit den muslimischen Flüchtlingen zu essen. Christliche Schulen entließen ihre Schüler vorzeitig, um Platz zu schaffen für Flüchtlinge. Die Haltung der Regierung religiösen Minderheiten gegenüber zwang sie, ihre Türen für vertriebene Christen zu öffnen.
Die Taliban haben zunehmend Druck auf Christen und andere religiöse Minderheiten in Swat ausgeübt, um sie zu zwingen, nach islamischem Recht zu leben. Manche Christen haben aus Angst um ihre Sicherheit begonnen, sich wie Muslime zu kleiden und Bärte wachsen zu lassen (siehe auch www.barnabasfund.org/islamist-insurgency). Der Bischof von Peshawar, Mano Rumalshah, teilte dem Barnabas Fund mit, wie erschüttert er über die Entweihung der Kirche in Bannu, nordwestliche Grenzprovinz, war, die er am 11. Mai besucht hatte. Er sagte, dass er nicht verstehen könne, warum die weltweite Christenheit den Christen in seiner Provinz in einer Stunde großer Not nicht zu Hilfe käme. „Retten Sie das Christentum in Pakistan oder es wird ausgelöscht,” sagte er. Es besteht berechtigte Sorge, dass Christen vor der Wahl stehen, sich zum Islam zu bekehren oder mit dem Tod zu rechnen.
Können Sie helfen?
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Eine trauernde pakistanische Christin vom Swat Tal wird von einer Freundnin getröstet. |
Barnabas Fund versucht, vertriebenen Christen in Pakistan zu helfen. Ihre Sependen werden für Lebensmittelhilfe verwendet, also Reis, Mehl, Hülsenfrüchte, Milchpulver, Speiseöl, Zucker, Salz, Gewürze und auch Seife. Zusätzlich wird Geld für medizinische Hilfe benötigt, für Trinkwasser, Flaschen, Kochgeschirr, Betten und Decken.
Dr. Patrick Sookhdeo, der internationale Direktor des Barnabas Fund, sagt: „Die Christen der Grenzprovinz Nordwest (NWFP) stellen eine arme, an den Rand der Gesellschaft gedrängte Minderheit dar. Schon in ihrem normalen Alltag sind sie Verachtung und Diskriminierung ausgesetzt, aber in Zeiten von Aufruhr und Umbruch sind sie besonders verwundbar. Ich bitte Sie eindringlich, sie in dieser Kirsenzeit durch ihre Gebet und ihre Gaben zu unterstützen.”
Können Sie unseren Geschwistern in Pakistan in dieser harten und ungewissen Zeit beistehen? Können Sie ihnen mit Ihrem Gebet und Ihren Gaben den Rücken stärken? Bitte spenden Sie für Projektnummer 41-814 (Christliche Flüchtlinge der Grenzprovinz Nordwest).
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Wenn Sie lieber telefonisch geben, wählen Sie: 0800 587 4006 innerhalb Großbritanniens oder +44 1672 565031 vom Ausland. (Bitte geben Sie die Projektnummer 41-814 an).
Um per Post einen Scheck zu schicken: Kicken Sie auf diesen Link, um zu den Adressen der Barnabasbüros zu gelangen. (Bitte geben Sie die Projektnummer 41-814 an).
- Beten Sie für alle vertriebenen Familien, die ihre Heimat in Swat verlassen mussten. Beten Sie besonders für Christen und andere nicht-muslimische Minderheiten, dass sie in den Flüchtlingslagern nicht länger benachteiligt werden.
- Beten Sie, dass Christen ihre Stärke in dem Herrn Jesus finden und selbst zu einem Segen für andere sein können.
- Beten Sie für die Hilfsgüter, die der Barnabas Fund durch christliche Kirchen dort schickt, und für alle Hilfsaktionen, dass diese Heimatvertriebenen die Hilfe erhalten, die sie brauchen.
- Beten Sie, dass durch die Gnade Jesu Christi auch Taliban Ihn erkennen und ihre Herzen verändert werden.

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