Christliche Minderheiten verwundbar währ...

Email:

Christliche Minderheiten verwundbar während die Revolution sich ausbreitet

To

Email address:
Separate multiple addresses with a comma (,). Maximum of 10

From

Your name:
Your email address:
Security test:
Please enter the numbers that appear here in the box below.
refresh captcha
CAPTCHA Image
Security code:

Details provided here will never be used in any other context

Christliche Minderheiten verwundbar während die Revolution sich ausbreitet

Land: Mittlerer Osten und Nordafrika, Ägypten, Tunesien

Der Umsturz des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak hat in der ganzen Welt die Wellen hoch schlagen lassen, und die Idee, einen Aufstand zu machen, breitet sich über Afrika und den Nahen Osten aus. Aber während westliche Medien über die Demokratiebewegung hoch erfreut sind, macht sich der Barnabas Fund Gedanken um die Zukunft der christlichen Minderheiten in dieser unruhigen Region.

Mubarak: „Von all den Schlechten der Beste?"

Egypt-Tahrir-Sq_4X3.jpg

Es wird damit gerechnet, dass die Wahlen in Ägypten frühestens in sechs Monaten abgehalten werden und bis dahin wird das Land durch einen Militärrat regiert. Diese Woche gab die größte ägyptische Oppositionsgruppe, die Moslembruderschaft, bekannt, dass sie eine politische Partei gründen wolle sobald die Beschränkungen für ihre Aktivitäten aufgehoben sind. Es gibt Befürchtungen, dass sie ihren Einfluss nutzen wird, um dem Land eine strengere islamische Prägung zu geben.

Obwohl die ägyptische Revolution ihrem Wesen nach keine islamische Revolution war, zeigt eine Studie des in den USA ansässigen Pew Research Centers, die einen Monat vor Beginn der Demonstrationen durchgeführt wurde, dass die Agenda der Moslembruderschaft mit Unterstützung rechnen kann. 95% der ägyptischen Muslime gab an: „Es ist gut, dass der Islam eine wichtige Rolle in der Politik spielt". Beunruhigend für Konvertiten aus dem Islam gaben 84% der Befragten an, dass vom Islam Abtrünnige mit dem Tode bestraft werden sollten. Andererseits gaben 61% an, dass ihnen der islamische Extremismus in Ägypten „sehr große Sorge" oder „Sorge" bereite.

Vergangenen Dienstag wurde ein islamistischer Richter zum Vorsitzenden der Kommission berufen, die die neue Verfassung Ägyptens ausarbeiten soll. Dass der Militärrat Tarek al-Bishry berief, der mit Al-Wasat, einer Nebenorganisation der Moslembruderschaft, in Verbindung gebracht wird, hat Menschen, die sich vor einer Machtübernahme durch diese islamistische Gruppe fürchten, verärgert. Christen wünschen sich, dass Artikel 2 der Verfassung, in dem festgeschrieben ist, dass die Scharia die Hauptquelle für das Gesetz ist und sie somit zu Bürgern Zweiter Klasse macht, gestrichen wird. Dies scheint nun unwahrscheinlich.

Unter Mubarak erduldeten ägyptische Christen Jahre des Leidens, einschließlich Gewalt von Islamlistenhand und schwere Diskriminierungen im öffentlichen Leben. Aber viele Christen rechnen damit, dass sein Sturz die Situation für sie noch verschlechtern wird - wie viel schlechter, das hängt von dem Ausmaß des Einflusses der Islamisten ab. Sameh Joseph, der bei einer Kirche in Alexandria angestellt ist, meinte: „Unter all den Schlechten ist er (Mubarak) der Beste. Wer auch immer nach ihm kommt, könnte uns vernichten wollen."

Tunesiens Ayatollah Khomeini?

Der auslösende Funke für den Aufstand in Ägypten und ähnliche Demonstrationen in mehrheitlich islamischen Ländern war die Revolution in Tunesien. Darin sind sich viele Beobachter einig.
Obwohl wirtschaftliche, politische und soziale Anliegen und weniger religiöse, die Tunesier, ebenso wie die Ägypter, zu den Demonstrationen veranlassten, tritt im Vorfeld der Wahlen in diesem Land ebenfalls eine islamistische Gruppe als mächtige politische Kraft in Erscheinung.

Der exilierte Führer der wichtigsten islamistischen Gruppierung Tunesiens, Ennahda, Rachid Ghannouchi, kehrte Anfang dieses Monats in sein Land zurück und hat damit Befürchtungen hervorgerufen, er könnte versuchen, den Volksaufstand in eine islamische Revolution nach dem Vorbild Ayatollah Khomeinis nach dessen Rückkehr in den Iran 1979 zu verwandeln.

Die Revolution, die letzten Monat zum Sturz des Präsident Zine al-Abdine Ben Ali führte, geht mit einem zunehmenden islamischen Eifer bei vielen Tunesiern einher. Der christliche Glaube ist in Tunesien schon sehr eingeschränkt, sowohl was die Anzahl der Christen betrifft als auch die Beschränkungen, denen sie unterliegen, insbesondere die Konvertiten. Würde der Fall eintreten, dass Islamisten mehr Einfluss in der Regierung bekämen, wäre die Zukunft der Kirche in diesem nordafrikanischen Land, das zu 99% muslimisch ist, sehr gefährdet.

Jedoch zählt Tunesien zurzeit zu den säkularsten islamischen Staaten und es gibt viel Widerstand gegen die Einführung der Scharia und andere islamistische Bestrebungen. Weil die Revolution nicht von Islamisten herbeigeführt wurde, könnten jegliche Versuche, Tunesien zu islamisieren, vergeblich sein.

Auch an anderen Orten in der islamischen Welt ist es zu Demonstrationen gekommen. Diese Woche kamen Iran und Bahrain zu der immer länger werdenden Liste von unruhigen Staaten hinzu, auf der schon Algerien, Jordanien und Jemen stehen. Die Christen in der ganzen Region warten in einer Mischung aus Hoffnung und Ängstlichkeit ab, was aus den jetzigen Unruhen entstehen wird.

Help Barnabas: Teilen Sie diese Artikel

Email:

Christliche Minderheiten verwundbar während die Revolution sich ausbreitet

To

Email address:
Separate multiple addresses with a comma (,). Maximum of 10

From

Your name:
Your email address:
Security test:
Please enter the numbers that appear here in the box below.
refresh captcha
CAPTCHA Image
Security code:

Details provided here will never be used in any other context

christian, persecution, charity, church, persecuted, sookhdeo, Islam

Barnabas Fund Newsletter

Bleiben Sie informiert über die Situation der verfolgten Christen in aller Welt und erhalten Sie regelmässige Emails mit Nachrichten und Gebetsanliegen:

Auf Twitter

Auf Twitter_icon
  • Christians threatened while trying to save graveyard in Pakistan : Christians in Pakistan have been threatened ... http://t.co/hsqfCtne Wed, May 2012 13:29

  • Christians in Pakistan have been threatened and abused while trying to save their community’s graveyard from be... http://t.co/hsqfCtne Wed, May 2012 13:22

  • Islamistische Rebellen vertreiben Christen aus dem Norden Malis: Christen in Mali waren gezwungen ihre Häuser z... http://t.co/8m07CRCF Tue, May 2012 12:19

  • Zwischen Sudan und Südsudan droht Krieg – Christen in Gefahr: Inmitten der zunehmend intensiven Kämpfe in der u... http://t.co/aamz97zb Wed, Apr 2012 12:18

  • Bombenanschläge auf zwei Kirchen in Nigeria am Ostersonntag töten 38 Menschen: Bei Selbstmordanschlägen vor zwe... http://t.co/TvEvZQDg Fri, Apr 2012 12:44

Tagesgebet

Tagesgebet_icon
  • In December 2011 a Turkish newspaper reported a large-scale plot by al-Qaeda to bomb churches in the capital, Ankara, as well as other targets. It said that an official indictment had been issued against at least eleven alleged militants, which outlined their strategy to bring jihad to Turkey. Their materials reportedly included lists of the names and home addresses of church leaders and other Christian workers. Although Christians in Turkey have suffered only occasional incidents of violence in recent years, six have been killed, and the authorities have made several mass arrests of suspected al-Qaeda members and sympathisers. Pray that God will be the refuge and strength of His people in Turkey and will protect them from harm (Psalm 46:1). Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Tue, Apr 2012 00:00

  • An unofficial “committee for the promotion of virtue and the prevention of vice” has been launched in Tunisia. The new organisation is not recognised by the government, but no action has been taken to stop its activities. Its members have taken upon themselves to see that Islamic virtues are upheld in public life: they are aggressive towards women who do not abide by their dress code, and they are trying to impose imams with Islamist views on mosques and Quranic schools. Since the Islamist Ennahda party won the largest vote in the elections in October 2011, concerns have been raised that the country will move in an increasingly Islamist direction. Pray that this will not happen, and that the small Christian community in Tunisia will not come under even greater pressure. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Mon, Apr 2012 00:00

  • Elderly members of a church in China were beaten to the ground when they tried to stop the destruction of their building. Developers had won government approval to demolish the church in Tai’an, Shandong province, even though the congregation belongs to one of the denominations approved by the authorities. Even the status of the buildings as protected, national, historical landmarks has been insufficient to save them from ruin. The unregistered “house churches” of China face the severest persecution from the government, but this incident demonstrates that even the rights of the official churches can be wantonly disregarded. Pray that God will comfort and strengthen the congregation in their distress; in their appeal to the government they said, “[We] have full confidence in the God whom we believe and in his words”. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sun, Apr 2012 00:00

  • “I believed in Jesus two years ago and after that my wife came to Jesus too. We are from a very difficult region for sharing the Gospel. This seminar encouraged us in our ministry and helped us to be strong in faith. I had many questions when I read the Bible and I have received answers to my questions.” This testimony comes from “Salman”, one of 40 church leaders in Tajikistan who attended a three-day study programme supported by Barnabas Fund. All of the leaders are converts from Islam. Pray for them as they seek to proclaim Christ and build up their churches in the face of tight government controls and hostility from Muslims. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Sat, Mar 2012 00:00

  • Many Christians have been killed in the anti-government unrest in Syria, at the hands of both rebels and government forces. In one tragic incident a young Christian boy was killed by the rebels, who filmed the murder, while another Christian was seized and asked how he wanted to die. Many Christians have fled from one city where the violence has brought normal life to a halt, and they are now struggling to feed their families. Others are afraid to leave their homes to go to work. Barnabas Fund has sent aid to Christians in desperate need of humanitarian assistance. Pray that the Lord will meet their needs and keep them safe in the midst of political turmoil. Klicken Sie hier und erhalten Sie unser Tagesgebet tu00e4glich per RSS Fri, Mar 2012 00:00

© Barnabas Fund 1997 - 2012 All rights reserved.
Barnabas Fund & Barnabas Aid are registered trade marks