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Nigeria: In zwei Tagen wurden von islamischen Kämpfern in vier Staaten Kirchen zerstört und Polizeistationen angegriffen

Projekt(e): 39-838

Land: Nigeria

In vier Staaten Nord Nigerias forderten koordinierte Angriffe militanter muslimischer Gruppen am Sonntag und Montag 80 Todesopfer, darunter zwei Pastoren. Nach Berichten wurden mindestens sieben Kirchen zerstört, andere Ziele waren vier Polizeistationen, ein Gefängnis und eine Zollstelle.

Die Gewalt nahm am Sonntag, 26. Juli in Maiduguri, der Hauptstadt des Staates Borno, mit Brandstiftung an einer Polizei Station, einem Gefängnis und fünf Kirchen ihren Anfang. Ebenfalls im Staat Borno wurde eine Zollstelle abgebrannt. Am nächsten Tag weitete sich die Gewalt in den Staat Yobe aus, wo eine Polizeistation angezündet und zwei Kirchen zerstört wurden. Auch aus den Nachbarstaaten Bauchi und Kano wurden Angriffe auf Polizeireviere gemeldet. Die Polizei berichtet, dass  50 Angreifer und fünf Polizeibeamte umkamen, andere Quellen schätzen die Zahl der Toten auf 150 bis 250.

Die Gewalt ließ nach, als eine Ausgangssperre verhängt wurde. Die Sicherheitskräfte gehen nun scharf gegen die Angreifer vor.

In bestimmten Staaten Nigerias kommt es immer wieder zu großflächigen Gewalttaten gegen Christen, aber in diesem jüngsten Gewaltausbruch scheint es, dass die Polizei ebenso Ziel der Angriffe war wie die Christen. Viele Menschen vor Ort haben den Eindruck, die Polizei hätte in den vergangenen Monaten viel entschiedener gegen gewalttätige Muslime vorgehen können, dies aber nicht tat, weil viele dieser Radikalen aus einflussreichen Familien stammen.

In der letzten Runde von Ausschreitungen wurden Ziele im Staate Kaduna zwar bedroht, aber nicht angegriffen. Pfarrer Joseph John Hayab, der Generalsekretär der Christlichen Vereinigung Nigerias (Christian Association of Nigeria - CAN) in Kaduna, drückte Befürchtungen aus, dass Christen in diesen Konflikt mit hineingezogen werden können, den er als Auseinandersetzungen zwischen militanten Muslimen und staatlichen Behörden ansieht. „Bevor wir so recht wissen, was geschieht, können wir (Christen) zu Opfern von etwas werden, was uns gar nicht bewusst ist," meinte er.

Dr. Patrick Sookhdeo, der internationale Direktor des Barnabas Fund, sagt: „Unsere Geschwister in Christus in Nordnigeria werden häufig Opfer von Gewalttaten, von Brandstiftung an Kirchen bis zu Toten, wie wir es in den letzten  Tagen erst wieder gesehen haben. Nur zu oft, scheint es, dass die Angriffe, wie im vorliegenden Fall, gut geplant und inszeniert werden. Bitte beten Sie um Frieden und Stabilität in diesem Teil Nigerias, und ebenso um Freiheit und Gerechtigkeit für die christliche Minderheit, die in den Staaten, in denen die Scharia-gesetzgebung gilt, viel zu leiden haben. Bitte beten Sie auch, dass die Christen sich nicht zu Racheakten hinreißen lassen."

Wer trägt die Verantwortung?

Die militanten Gruppen, die diese Angriffe initiierten und koordinierten, werden vor Ort „Boko Haram" (was heißt „Westliche Bildung ist Sünde") oder die „Nigerianische Taliban" genannt, obwohl nicht bekannt wäre, dass sie Verbindungen zu den Taliban in Afghanistan unterhielten. Wie die Gruppe sich selber ennent, ist nciht bekannt, außer, dass sie manchen Quellen zufolge zu der „As-Sunna wal Jama'a (Arabisch für „Die Gemeinschaft, die Muhammads Wegen folgt") gehört.

Das Ziel der Gruppe, die in Maiduguri gegründet worden war, scheint darin zu bestehen, Nordnigeria einer extremen Form des Schari'a-Gesetzes zu unterwerfen, und westlich geprägten Schulunterricht abzuschaffen. Vielleicht zielen sie auch auf das ganze Land. Ihr Anführer und viele der Mitglider scheinen Akademiker zu sein, und manche aus reichen, einflussreichen Familien zu stammen. Alle vier Staaten, die von den Gewalttaten betroffen waren, praktizieren schon das (islamische) Schari'a Gesetz, aber offensichtlich nicht so konsequent wie es diese militanten Gruppen gerne hätten.

Der gleichen Gruppe wird die Verantwortung für die Gewaltakte gegen Christen in Bauchi im Februar (Neun Christen bei Gewaltausbrüchen in Nordnigeria umgekommen) zugerechnet. As-Sunna wal Jama'as erste Runde konzertierter Angriffe begann am 31. Dezember 2003 in drei Städten des Staates Yobe.

Können Sie den christlichen Opfern helfen?

Möchten Sie den Opfern dieser jüngsten Gewalttaten Ihre Hilfe zukommen lassen? Bitte klicken Sie hier, um online über unseren sicheren Server zu spenden. (Bitte geben Sie die Projektnummer 39-838 an)

Wenn Sie lieber anrufen, wählen Sie 0800 587 4006 innerhalb Großbritanniens oder +44 1672 565031 von außerhalb. (Bitte geben Sie die Projektnummer 39-838 an)

Wenn Sie lieber einen Scheck mit der Post schicken, klicken Sie hier für Adressen den Barnabasbüros. (Bitte geben Sie die Projektnummer 39-838 an)

Beten Sie mit uns:

Bitte beten Sie, dass es den nigerianischen Sicherheitskräften gelingt, Frieden und Stabilität in Nordnigeria herzustellen.

Beten Sie für alle, die um Familienangehörigen, die in diesen Gewaltausbrüchen ums Leben kamen, trauern. Denken Sie besonders an Freunde, Familien und Gemeinden der beiden getöteten Pastoren. Beten Sie für die Christen in den Staaten Borno und Yobe, deren Kirchen abgebrannt wurden, dass sie Mittel und Genehmigungen zum Wiederaufbau erhalten können.

Beten Sie, dass die Christen auf diese Gewalt in christusähnlicher Weise reagieren können, und dass diese Haltung eine starke Botschaft an die muslimische Mehrheit sendet.

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  • Twenty-two children of Arab Christian workers who minister in a Middle Eastern country are receiving a Christian education thanks to support from Barnabas. State schools in this country are often in extremely poor physical condition, classrooms are overcrowded, and under-qualified staff teach by rote. Islam is heavily promoted, and the memorisation of extensive passages from the Qu’ran is compulsory. Discrimination against non-Muslim children is often open and aggressive. One of the Christian mothers said, “My son is so thankful. He was so frustrated with the national curriculum, but now he feels motivated to learn and enjoys school.” Give praise that these Christian children can receive a Christian education and pray that they may grow up into mature believers. Subscribe to the prayer points rss feed 13 hours ago

  • In August 2011 a South Korean pastor died in a suspected poison needle attack after smuggling runaways from North Korea to safety. Christians in North Korea are thought to number at least 400,000, but they are cruelly persecuted: they live in constant danger of imprisonment and torture in the regime’s notoriously brutal labour camps, and even of execution. Those who try to help them escape across the border do so at the risk of their lives. Pray for deliverance for our brothers and sisters in their distress, and that the Lord will protect those Christians in neighbouring countries who reach out to help them. Subscribe to the prayer points rss feed Fri, Feb 2012 00:00

  • “Believers have passion and joy in their hearts. We give thanks to God, for He has granted us hope and faith, has restored us from weariness, and has enabled us to trust Him alone,” says a recent statement from Shouwang Church in Beijing, China. Continue to pray for our valiant brothers and sisters, who have continued to meet in the open air to worship the Lord despite persistently harsh treatment by the authorities. Many believers have been detained at the venue, on their way there, or even because the police suspect that they intend to go. The church was evicted from its meeting-place in April 2011 by the government, which had previously pressured property owners not to sell or lease premises to them. Pray that the Lord will honour the faithfulness of His people and that they may soon be granted a safe place to worship. Subscribe to the prayer points rss feed Thu, Feb 2012 00:00

  • Pray for a congregation in Tai’an, Shandong province, China, whose church building is facing demolition. Although the church belongs to the officially approved Three-Self Patriotic Movement (TSPM), property developers have secured government backing for the demolition, despite the fact that the buildings are designated as protected national historical landmarks. One wall of the church compound has already been pulled down; when some elderly church members tried to stop the destruction, they were beaten to the ground. The church has launched an appeal, but TSPM churches are subject to tight control by the authorities and have little defence against arbitrary decisions of this kind. Pray that the Lord will strengthen the church at this time of uncertainty. Subscribe to the prayer points rss feed Wed, Feb 2012 00:00

  • The first elections held in Tunisia since the revolution of January 2011 brought bad news for the country’s isolated and vulnerable Christians. The Islamist Ennhada party emerged with the largest share of the vote and won over 40 per cent of the seats in the national constituent assembly. Its victory will give it a dominant role in shaping the new political landscape, which is now likely to have a more openly Islamic character. Many of the few hundred indigenous Christians are already secret believers, and their safety will be endangered even further by a mainly Islamist regime. Pray that the Lord may overrule Tunisia’s future for the good of His people. “God is king over the nations; God sits on his holy throne” (Psalm 47:8). Subscribe to the prayer points rss feed Tue, Jan 2012 00:00

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