veröffentlicht am: Mittwoch 01 April 2009
Fokus Fürbitte 04/09
PAKISTAN - MOB GREIFT CHRISTEN AN
GB - PFARRER IN LONDON ÜBERFALLEN
UN - VORSCHLAG FÜR NEUE RESOLUTION KANN WELTWEIT REDEFREIHEIT GEFÄHRDEN
INDIEN - EXTREMISTEN GREIFEN CHRISTEN IM GOTTESDIENST AN
CHINA - 14 MONATE GEFÄNGNIS FÜR CHRISTEN
NIGER - ISLAMISCHER PREDIGER VON MEDIEN UND ÖFFENTLICHEN AUFTRITTEN VERBANNT
PAKISTAN - MOB GREIFT CHRISTEN AN
Anfang März 2009 wurde die friedliche Ruhe des kleinen Dorfes Sangowali im Punjab, Pakistan, erschüttert, als eine Bande Muslime das Dorf angriff. Der 25-köpfige Mob hatte es auf Christen abgesehen, sie zertrümmerten Türen und brachen in ihre Häuser ein, schlugen sie mit Prügeln und Eisenstäben. Frauen versuchten, ihre Kinder und Männer zu schützen, aber die Eingreifer schlugen wahllos zu. Viele der Christen wurden verletzt, drei vonihnen schwer, eine Frau erlag ihren Verletzungen. Die Verletzten wurden zum Krankenhaus gebracht, der Transport wurde aber verzögert, weil die Band die Straße blockierte, Verwünschungen brüllte und Gewehre feuerte.
Man nimmt an, dass der Angriff die christliche Gemeinschaft in dem Dorf bestrafen sollte wegen eines 16-jährigen christlichen Jungen. Vor diesem Angriff war er von Muslimen des Ortes sexuell belästigt worden und hatte sie deswegen bei der Polizei angezeigt.
Die Familien der verletzten Christen kämpfen nun darum, bei der Polizei vor Ort Recht für ihre Verwandten zu bekommen. Das ist sehr schwierig, weil die Angeklagten in der Gegend großen Einfluss haben. Eine Anzeige wegen Mordes wurde aufgenommen und zehn Muslime wurden namentlich benannt, aber keiner wurde bislang festgenommen.
• Beten Sie für die Christen, die während dieses Angriffs verletzt wurden oder um ein Familienmitglied trauern, dass der Herr sie heilt und tröstet.
• Bitten Sie den Herrn Jesus, die Hezren der Männer anzurühren, die die Angriffe durchführten und beten Sie,d ass die Polizei den Christen Recht schafft.
GB - PFARRER IN LONDON ÜBERFALLEN
Pfarrer Noble Samuel, von der Reformierten Unions-Kirche im Londoner Westen, wurde auf seinem Weg zu einem Fernsehstudio, wo er ein Evangeliumsprogrammdreht, von drei Männern überfallen. Herr Samuel ist geborener Pakistani und zog vor 15 Jahren nach Großbritannien. Er moderiert ein einstündiges asiatisches Evangliumsprogramm für Satellitenfernsehen. Er präsentiert dieses Programm in sehr unprovokatiever Weise, aber in den letzten Wochen haben Muslime über den Telefondienst des Senders seine Ansichten aggressiv kritisiert.
Es kam zu dem Vorfall, den die Polizei als „Glaubenshassverbrechen" bezeichnet, als ein Wagen vor Herrn Samuel anhielt, und ein Mann zu ihm kam um ihn nach dem Weg zu fragen. Der Fahrer machte seine Tür auf, begann, auf Herrn Samuel einzuschlagen und versuchte, seinen Kopf gegen das Lenkrad zu schlagen; dann packte er das Kreuz an seiner Halskette, riss es ab und warf es auf den Boden. Zwei andere Männer stahlen seinen Laptop und seine Bibel. Die Angreifer warnten ihn: "Wenn Du zu dem Studio gehst, brechen wir dir die Beine!" Nach dem Angriff präsentierte Herr Samuel wie geplant sein Programm in den Studios, die Tahir Ali9, einem muslimischen Geschäftsmann gehören, der später an diesem Tag in einer Sendung diese Angriffe verurteilte.
Anfang des Jahres lenkte die Synodale, Frau Zahida Mallard, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit bei der Synode der Church of England auf das schwere Los der asiatischen Christen in Großbritannien. Sie sagte: „Die verfolgte Kirche im Irak, in Palästina, Pakistan und an anderen Orten, wo es ein Stigma bedeutet, den Namen Christi zu tragen, wo es zu Leiden und sozialer Ausgrenzung führt, ist uns deutlich im Bewusstsein. Aber verfolgte Gemeinde ist nicht nur in fernen Ländern Realität, sondern auch in unseren Städten." Besonders gefährdet sind Asiaten, die in Großbritannien geboren sind und sich von anderen Religionen zur Nachfolge Christi bekehrt haben. Sie werden von Freunden, Verwandten und ihrer Volksgruppe oft wie Verräter behandelt. Bei dieser Synode im Februar 2009 wurde eine Schweigeminute für die verfolgten asiatischen Christen in England eingehalten.
• Danken Sie Gott, dass Herr Samuel seinen Angreifern mutig begegnet ist und er sich dadurch in seiner Arbeit für Jesus nicht abhalten ließ.
• Beten Sie um Gottes Schutz für Herrn Samuels Familie, und darum, dass ihr Glaube an den Herrn Jesus sie vor Furcht bewahrt.
• Beten Sie, dass solche „Glaubens-Hass" Verbrechen in Großbritannien ernst genommen werden, und die Polizei in angemessener Weise damit umgeht.
UN - VORSCHLAG FÜR NEUE RESOLUTION KANN WELTWEIT REDEFREIHEIT GEFÄHRDEN
A new United Nations Resolution has been proposed that represents a dangerous threat to global religious freedom, human rights and free speech. Entitled „Combating Defamation of Religions", the resolution stresses the need to "effectively combat defamation of all religions and incitement to religious hatred in general and against Islam and Muslims in particular". The resolution has been penned by Pakistan and circulated by the Muslim countries that dominate the Human Rights Council. It seeks to criminalise „defamation of Islam" and to define any questioning of Islamic beliefs as a human rights violation. No other religion is mentioned explicitly.
Most notably, this resolution strikes at the heart of human rights as it seeks to shelter Islam as a faith and ideology from „question, debate or critical inquiry", as opposed to protecting individual humans. It would make it difficult to critique Islam for its attitude and actions towards women, non-Muslims and apostates who leave Islam. Unfortunately, it is expected that this resolution will be adopted, as Muslim countries make up the majority of the Council.
• Pray for guidance and wisdom for members of the Human Rights Council, that they will see the potential damage of this resolution and that they will have the courage to speak out against it.
INDIEN - EXTREMISTEN GREIFEN CHRISTEN IM GOTTESDIENST AN
Ein Pastor und mehrere Gemeindeglieder wurden verletzt, als anfang März ein Mann, der gegen Bekehrungen vom Hindusimus zum Christentum protestierte und um sich schoss. In dem östlichen indischen Staat Bihar wurde eine Bombe zur Explosion gebracht. Der Angreifer stürmte in die Kirche, bewaffnet mit einer Pistole, Munition und antichristlichen Schriften, gegen das, was er „Zwangsbekehrungen” nennt. Der 35-jährige Pastor, Vinod Bhaskar, wurde in die Brust geschossen und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Mindestens vier Gemeindeglieder, darunter ein sechsjähriges Kind, wurden ebenfalls hospitalisiert. Der Angreifer konnte schließlich von einigen Gemeindeglieder überwältigt und von der Polizei festgenommen werden. Es ist nicht deutlich, ob der Angreifer als Einzeltäter anzusehen ist, da es keine Bekenntnissse zu dem Angriff gab, aber Gläubige und der Pastor Drohungen von nationalistischen Hindus erhalten hatten.
Indien ist ein überwiegend hinduistisches Land mit einer Bevölkerung von über einer Milliarde. In den letzten Monaten wurden Christen von Menschen angefeindet, die gegen das Wachstum des Christentums in Indien sind. Anfang des Monats versuchten mutmaßliche hinduistische Kämpfer in die Wohnung eines Pastors im Staat Uttar Pradesh einzudringen. Der Kirchenbesuch in seiner Gemeinde hatte sichtbar zugenommen.
Diese Angriffe fallen in eine Zeit, da die Regierung sich zunehmendem internationalen Druck ausgesetzt sieht, das Problem des Extremismus gegen Indiens christliche Minderheit anzugehen.
• Beten Sie für den Pastor und die anderen Verwundeten in Bihar, dass Gott ihnen Seine heilende Hand auflege.
• Beten Sie für den Angreifer der Kirche in Bihar, dass er zur Umkehr und den Glauben an den Herrn Jesus Christus kommt.
• Beten Sie für die indische Regierung um Weisheit und Mut, um den Zorn hinduistischer Aktivisten zu dämpfen und Extremisums gegen Christen des Landes ernst zu nehmen.
CHINA - 14 MONATE GEFÄNGNIS FÜR CHRISTEN
Die Behörden in dem mehrheitlichen muslimischen uigurischen Provinz Xinjiang in China halten schon seit mehr als 14 Monaten einen christlichen Führer des Ortes gefangen. Seine Familie durfte ihn seit seiner Festnahme nicht besuchen und er hat nur sehr beschränkten Kontakt zu seinem Rechtsanwalt. Alimujiang Yimiti ist ehemaliger Muslim, der seit 14 Jahren an Jesus Christus glaubt. Seine Frau sagt, dass der „Glaube an Jesus Alimujiangs Leben sehr verändert hat, und ihn zu einem guten Bürger machte, der sein Land und Volk liebt."
Alimujiang war bereits verwehrt, sein Gewerbe auszuüben, weil er beschuldigt wurde, seine Arbeit „als Deckmantel zu verwenden, um unter dem Volk der Uiguren das Christentum zu predigten.” Im Januar 2008, wurde er wegen „Gefährdung der Staatssicherheit" eingesperrt. Bei seiner Verhaftung durchsuchte die Polizei sein Haus, konfiszierte seinen Computer und es wird angenommen, dass er physisch misshandelt wurde. Alimujiangs Familie versuchte viele Male, ihn im Gefängnis zu besuchen, aber sie wurden jedes Mal abgewiesen. Seit zehn Monaten blieb die Familie ohne jede Nachricht von ihm oder über ihn. Sein Gerichtsverfahren war im Mai 2008 aber er wurde an die örtliche Polizei zurückgegeben wegen „unzureichender Beweise” gegen ihn.
• Beten Sie für Alimujiang, dass er wieder in die Lage kommt, mit seiner Familie in Verbindung zu treten und dass er bald entlassen wird, um zu seiner Famlie und seiner Arbeit für den Herrn zurückzukehren.
• Beten Sie für Alimujiangs Frau, Guli Nuir, und für seine beiden minderjährigen Söhne, denen jeden Tag ihr Vater fehlt. Danken Sie Gott für Guli Nuirs Kraft und ihre Beharrlichkeit im Versuch, in Kontakt mit ihrem Mann zu treten.
• Beten Sie, dass die Behörden sich bald und unvoreingenommen um den Fall kümmern und Alimujiang erlauben, seinen Rechtsanwalt zu sprechen.
NIGER - ISLAMISCHER PREDIGER VON MEDIEN UND ÖFFENTLICHEN AUFTRITTEN VERBANNT
On 25 March the religious affairs ministry of Niger announced that some Islamic preachers were to be banned from the airwaves to prevent "religious anarchy". The ministry said in a statement that it had outlawed the broadcasting of preachers and religious debates that were "likely to create ill-feeling and present a severe test of social cohesion". The Religious Affairs Minister, Issaka Labo, said on state television that "some religious circles resort to insults through the media, or broadcast provocative preachers and messages likely to upset the tranquillity between the different Muslim brotherhoods".
New restrictions have also been introduced on Islamic preaching in streets and markets. According to the ministry, Muslim associations must in future have official authorisation to preach in public areas and have to tell the authorities the venue, date and time of any sermon.
The government has tried to regulate Islamic preachers since 2006. It has warned that "tendentious sermons going beyond the instructions of the Qur'an" will not be tolerated.
The vast majority of Niger's population of 13 million is Muslim, mostly moderate Sunnis. There are also very small Christian and Baha'i communities. Despite the rapid progress of Islamisation in recent years, Niger has so far managed to avoid the religious violence that has afflicted its southern neighbour Nigeria and has maintained peace between the country's religious groups. Although the banning of inflammatory preaching by Muslims on air and in public is intended to prevent inter- Islamic quarrels, it will also enhance the security of Niger's Christians.
• Praise the Lord that the government of Niger has taken firm action to maintain public order and peace between the country's religious groups. Pray for the effective implementing of the new restrictions.
• Beten Sie für die kleine christliche Minderheit im Niger, dass sie sicher und frei leben können, und die fortschreitende Islamisierung des Landes aufgehalten und umgekehrt wird.

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